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Corona-Zeiten
Aufgrund der gegenwärtigen Einscliränkungen und der Verschiebung der Mitgliederversammlung auf einen noch nicht bekannten Ersatztermin, freuen wir uns, Sie über die Tätigkeiten der ILM informieren zu können.
Einen Auszug der Themen, die zu besprechen sein werden, haben wir zusammengestellt:

Finanzstatus: Dazu lesen Sie bitte den Finanzstatus.

Mitgliederstand: Im Jahr 2019 sind 3 Mitglieder dem Verein beigetreten, 2 sind ausgeschieden, sodass dank 2 Beitritten im laufenden Jahr aktuell 106 Mitglieder im Verein sind.

Veränderungen im Vorstand: Es ist bereits bekannt, dass Frau Petra Sturm für den Posten als 1 .Vorsitzende kandidiert und als Schriftführerin Frau Karin Schlenker-Gutbrod. Mit den damit einhergehenden Veränderungen hat sich der Vorstand in seinen Sitzungen im Beisein der beiden
Kandidatinnen intensiv beschäftigt.

Der notwendige Neudruck von neuen Flyern verzögert sich durch die momentane Krise.

Notfalldosen: Erst wenn sich die Nachfrage wieder belebt, wird über eine Neuauflage gesprochen.

Defibrillator: Aufgrund von Berichten und Meldungen in den Medien hat sich der Vorstand mit diesem Thema beschäftigt. – siehe dazu auch den Finanzstatus.

Öffentlichkeitsarbeit: Daran müssen alle Projektleiter und Aktive mitarbeiten, vor allem immer wieder darauf hinweisen, dass wir ständig neue Ehrenamtliche suchen.
Friedrich Bretz (auszugsweise)

Finanzstatus der ILM
Das Jahr hat zum 31.12.2019 mit einem deutlich höheren Vermögensstand abgeschlossen. Neutralisiert man die erhaltene Großspende in Höhe von € 5.000 (die wir, wie mit dem Spender vereinbart, möglicherweise für die Defibrillator-Beschaffung einsetzen wollen), so bewegt sich der Wert
in etwa auf Vorjahresbasis, d.h. Einnahmen (Beiträge und Spenden) und Ausgaben sind erfreulicherweise weitgehend ausgeglichen.

Neue Kontoverbindunp: Zusätzlich zu der bisherigen Kontoverbindung bei der BWBank wurde ein Konto bei der Volksbank Möhringen eröffnet:
IBAN DE04 6009 0100 0629 7050 03
Volksbank Stuttgart, Initiative Lebensraum Stuttgart-Möhringen-Fasanenhof.
Manfred Breuning

Einkaufsmobil
Das Jahr 2019 hat mit einer rund 20%igen Steigerung der Fahrgastzahlen auf insgesamt 509 Gäste geendet. Nur an zwei Tagen hatte sich kein Fahrgast angemeldet, so dass Fahrerinnen und Fahrer sehr gut zu tun hatten. Sehr erfreulich ist wieder, dass die ganzen Fahrten unfallfrei über die Bühne gingen.
Ein großer Dank an alle Fahrerinnen und Fahrer für ihr umfangreiches Engagement. Nach einem erfolgreichen Auftakt im Jahr 2020 musste unser Angebot Ende März bis auf weiteres eingestellt werden, um Fahrerinnen, Fahrer und Fahrgäste zu schützen.
Manfred Breuning

Digitale Sprechstunde
Die digitale Sprechstunde war vor dem Covid-19 Ausbruch nach wie vor sehr gut besucht, jeden zweiten Donnerstag im Monat. Das Angebot wird sehr gut angenommen, sowohl von den Ratsuchenden als auch von den Kollegen, die mit Rat und Tat zur Seite stehen. E s gibt Fragen zu Smartphone und Laptop, und zum Glück gelingt es uns auch fast immer, das Problem am Ende zu lösen Natürlich fehlt uns die Sprechstunde sehr,
und wir freuen uns, wenn es hoffentlich irgendwann wieder losgeht.
Vielleicht müssen wir uns dann noch irgendwann eine „digitale Alternative“ überlegen.
Mara Sharma

Besuchsdienst
Der Besuchsdienst ist eine sehr konstante Gruppe mit 10 ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Wir sind im Moment 8 Frauen und 2 Männer, die regelmäßig ihren Dienst versehen.
Im letzten Jahr schieden 2 Mitarbeiter aus, teils aus gesundheitlichen, teils aus zeitlichen Gründen. Beide MA wurden mit einer Urkunde der ILM und einem Abschiedsgeschenk verabschiedet.
Eine junge Frau konnten wir im letzten Jahr begrüßen, die trotz knapper Freizeit Besuche bei einer einsamen Frau machen möchte. Das sind erfreuliche Momente.
Die MA machen sich Sorgen um „ihre“ Leute und halten Kontakt durch regelmäßige Telefonate.
Die Gruppe brauchte dringend neue Mitarbeiter.
E s gibt viele Nachfragen von Angehörigen, die leider abgesagt werden
müssen.
Gerlinde Zeitler

Heimatmuseum
Leider mussten wir auf Anordnung der Stadt Stuttgart und der Museumsleitung am 13.03.2020 auch das Heimatmuseum Möhringen mit sofortiger Wirkung schließen.
Wir hatten bis dahin schon nahezu 700 begeisterte Besucher unserer Sonderausstellung „Altes Spielzeug“.
Aber wir geben nicht auf. Nach Rückfrage bei unseren Leihgebern haben sich alle spontan bereit erklärt, uns ihre Schätze weiter zur Verfügung zu stellen.
Sobald es die Situation erlaubt, und die Stuttgarter Museen wieder öffnen dürfen, sind wir wieder für Sie da. Wir geben die Öffnungszeit dann in der Presse bekannt.
Bitte vereinbaren Sie dann auch wieder Sonderführungen für Gruppen und Kinder unter irene.reichert@)sir-eurasburq.de oder Telefon 0171/358 6423
Wir freuen uns auf Sie.
Irene Reichert und Team

Die Kümmerer in Lockdown-Zeiten
Den letzten Kurzbericht schrieb ich Ende September 2019, und da sahen unser Leben und die Kümmerer-Arbeit noch ganz anders aus. Wir nahmen noch neue Klienten auf, was zurzeit, da das immer mit Hausbesuchen verbunden ist, nicht möglich ist.
Unser Dankeschön-Essen im Januar haben wir alle sehr genossen. Der nächste Termin, eine lange geplante Informationsveranstaltung
mit dem VdK musste wegen der Krise abgesagt werden.
Derzeit gibt es einige wenige Kontakte zwischen Klienten und Kümmerern, meist telefonisch, so dass die Beziehung bestehen bleibt, und sich die Klienten nicht so alleingelassen fühlen.
Alle Kümmererfreuen sich, wenn die Arbeit wieder in einigermaßen normalen Bahnen weitergehen kann.
G. Bischoff-Wilhelm Birgit Keyerleber

Dätsch mer net
steigerte sich 2019: Die Zahl der Helfer erhöhte sich auf 8, und sie bewältigten 111 Einsätze. Das kostete 132 Stunden Zeit und erbrachte eine Spendensumme von 1.938 Euro. Mit durchschnittlich 9 Aufträgen
pro Monat waren die Helfer keineswegs überfordert. Sie hätten noch genügend Kapazitäten frei, wäre da nicht der aktuelle Stillstand aller Aktivitäten und der Zwang, Abstand zu halten. Für die Helfer
sind diese Warteposition und das Nichtstun so unbefriedigend wie der generelle Mangel an persönlichen Kontakten.
Doch das große Bedauern gilt den potentiell Hilfsbedürftigen, die man mit ihren Sorgen und Nöten alleine lassen muss.
Was gab es 2019 nun zu tun? Zum einen waren mechanisch-elektrische Probleme zu lösen, die an Schranktüren und Regalen aufgetreten waren, oder die Leuchtmittel an Lampen mussten ausgetauscht und
Schalter repariert werden.
Zum zweiten ist da der Bereich von Fernsehen, PC und Smartphone, in dem Hilfestellungen bei der Einrichtung und Benutzung der Geräte und Programme nötig waren. Sieht man sich die Tätigkeitsliste der Helfer an, dann ist dort eine gewisse Schwerpunktbildung für die Art der Tätigkeit zu erkennen.
Herr Bausch, der von Bethanien aus telefonisch oder per Email Helfer zu den Anfragen vermittelt, hat schon ein Gespür dafür, wen er für welche Anfrage auswählt.
Die meisten Aufgaben sind schnell und mit einfachen Mitteln zu lösen. Doch vor allem im Sanitärbereich muss der Helfer manchmal passen und auf den Fachmann verweisen.
Auch ein Dätschmernet kann noch dazulernen beim „training on the job“. Das zeigte sich bei der Beschaffung eines Handys per Computer.

Bei der Einriclitung und Inbetriebnahme ging zwar alles glatt, doch der Lerneffekt war: Man sollte sich nicht überschätzen, wenn man sich
auf Gebiete begibt, die man nur ausschnittsweise kennt, und man sollte vermeiden, durch zu fixes Klopfen auf eine Tastatur Kompetenz vorzutäuschen.
Dankbarkeit und Anerkennung von den Auftraggebern zu erhalten, ist der schönste Lohn für alle Helfer, die damit erfahren, dass sie ihre Zeit für sinnvolle Tätigkeit verwendet haben. In der häuslichen Abgeschiedenheit
sitzend warten nun alle darauf, nicht nur der Ansteckung zu entgehen, sondern bald wieder zu Einsätzen gerufen zu werden.
Dr. Klaus Eberle

Bericht vom Fasanenhof
Als Anfang März das Virus auch in Deutschland immer mehr um sich griff, meldete ich mich zum Einkaufen für ältere Nachbarn bei Frau Keyerleber.
Als erstes habe ich dann den Flyer und den Gemeindebrief für die ev. Kirche Möhringen-Fasanenhof für einen kleinen Bereich ausgetragen.
Als dann mein Auto für 5 Tage in die Werkstatt musste, und ich dadurch sehr unbeweglich wurde, wurde mir plötzlich klar: „Auch ich gehöre ja zur Risikogruppe“!
Fritz Bretz hat es deutlich ausgedrückt, indem er schrieb: Die Ehrenamtlichen möchten helfen, gehören aber größtenteils selbst zur Risikogruppe. Daraufhin habe ich wohl oder übel meine Bereitschaft zum Einkaufen zurückgezogen.
Es hat aber sehr viele positive Handlungen gegeben: So hat z.B. der Edeka am Europaplatz eine Sonderzeit geöffnet von morgens 7.00 bis 8.00 Uhr für Ältere und Behinderte.
Viele Ehrenamtliche haben dabei geholfen, junge Leute, alle sehr freundlich und hilfsbereit.
Inzwischen wurde diese Öffnungszeit auf drei Tage in der Woche reduziert.
Bei dem ganzen Schlamassel war es sehr hilfreich, dass das Wetter es sehr gut mit uns meinte, und die Sonne vom Himmel strahlte.
Und als Bonbon oben drauf gab es dann am 7. Mai zum zweiten Mal den Supermond. Er war von mir aus um 21.20 Uhr direkt neben dem Kirchturm St. Ulrich wunderbar zu sehen.
Erika Burchard

Dazu passt der Bericht der Evang. Jugend,
Stuttgart, Bezirk Möhringen:
Nachbarschaftsheldinnen

Nachdem sich im März die Meldungen und Entscheidungen zu Corona überschlagen haben und klar wurde, dass Menschen aus Risikogruppen u.a. nicht mehr einkaufen gehen sollten, sind wir in der Jugendarbeit spontan auf die Idee des Projektes „Nachbarschaftsheldinnen“ gekommen. Die Idee war, Hilfsbedürftige und Helfer zusammenzubringen.
Das Projekt nahm beeindruckender Weise sehr schnell Fahrt auf. Die ILM beteiligte sich, die Handballabteilung der Stuttgarter Kickers war dabei, und die Kirchengemeinde druckte kurzfristig einen „Sonder-Gemeindebrief“ mit der Einladung zum Projekt.
Viele Menschen meldeten sich einfach so auf die ausgehängten Plakate. Im Endeffekt meldeten sich mehr Helfer als Hilfesuchende, und für die Hälfte wird regelmäßig eingekauft.
Stefanie Weinmann, Jugendreferentin

Redaktion: Erika Burchard
Initiative Lebensraum Möhringen-Fasanenliof-
Sonnenberg e.V. (ILM).
ILM, Obere Brandstr. 35 70567 Stuttgart
Tel./Fax:9711-719 42 61
info(5i,ilm-ev.de – www.ilm-ev.de
Seite 4 22. Mai 2020

Kategorien: Allgemein