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Ilm sucht weiterhin Leihgroßeltern

Stefanie Käfferlein, 5.September 2012

Der Bedarf an Opas und Omas auf Zeit ist nach wie vor groß. 

Die Initiative Lebensraum Möhrigen-Fasanenhof-Sonnenberg, kurz Ilm, sucht nach wie vor Leihgroßeltern. „Die Nachfrage ist groß“, sagt Birgit Keyerleber, Geschäftsführerin der Ilm und zugleich eine der Projektleiterinnen der Leihgroßeltern. „Wir freuen uns daher gleichermaßen über Leihomas und Leihopas“, fügt sie hinzu.

Aktuell sucht eine Familie in Möhringen mit einem Jungen (zwei Jahre) eine Leiho- ma. Eine weitere Familie mit drei Kindern (sieben, vier und zwei Jahre) hätte gern eine Leihoma oder einen Leihopa zur Betreuung von einem Kind pro Besuch. Eine Familie mit einem Mädchen (drei Jahre) und einem Jungen (eineinhalb Jahre) ist auf der Suche nach einer Leihoma. Eine aktive Leihgroßmutter oder einen aktiven Leihgroßvater sucht eine Familie auf dem Fasanenhof mit einem Jungen (sechs Jah- re). Eine weitere Familie im Stadtteil mit zwei Mädchen (fünf und drei Jahre) wünscht sich eine Leihoma. Ebenfalls eine solche sucht eine Familie in Sonnenberg mit einem Mädchen (knapp sechs Jahre).

Natürlich dürfen sich, so die Geschäftsführerin der Ilm, auch weiterhin Familien melden, die auf der Suche nach Unterstützung sind. „Es ist ja immer wieder auch eine Fluktuation da“, betont Keyerleber. Das Projekt Leihgroßeltern gibt es seit 2009. Diese sollen Familien und Alleinerziehende unterstützen. Zudem will man eine Beziehung zwischen den Generationen aufbauen. Die Leihomas und Leihopas sollen Zeit für Dinge haben, für die sonst keine Zeit bleibt. Eine Kinderbetreuung durch Tagesmütter ersetzen diese aber nicht.

Interessenten können sich an Birgit Keyerleber unter 45 74 51 oder Jessica Knirsch unter 7 16 81 03 wenden



Mit freundlicher Genehmigung der Filderzeitung vom 5.09.2012