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Oma und Opa sein als geschätztes Ehrenamt

Möhringen Aktuell, Oktober 2009

Das Projekt 'Leigroßeltern' der Initiative Lebensraum Möhringen startet

Ein Zusammenleben mit den Großeltern ist heute die Ausnahme. Viele Großeltern sind noch berufstätig, bereits verstorben oder wohnen weit weg. In Möhringen gibt es deshalb nun ein neues Projekt 'Leihgroßeltern. Das sind Senioren, die sich Kontakt zu Kindern wünschen und sich ehrenamtlich regelmäßig um Kinder kümmern. 'Unser Ziel ist nicht Kinderbetreuung anzubieten, sondern Kinder erleben zu lassen, was Großeltern sind', sagt Inge Diehl. Sie ist Vorsitzende der Initiative Lebensraum Möhringen-Fasanenhof-Sonnenberg (ILM), die das Projekt Leihgroßeltern organisiert.

Die Leih-Omas und -Opas spielen mit den Kleinen, lesen vor, gehen spazieren und passen auf die Steppkes auf, wenn Mama einen Termin hat. All das geschieht ehrenamtlich - lediglich eine Spende, als Kostenersatz, beispielsweise für die Anfahrt der Oma oder des Opas, fällt für die Eltern an.

Die ILM hat das Projekt vergangene Woche gestartet. 'Einige Senioren und Eltern haben sich schon bei uns gemeldet', so Diehl. Die ehrenamtlichen Mitarbeiter der ILM unterhalten sich zunächst mit den interessierten Eltern und den möglichen Leihgroßeltern. Anschließend bringt eine Sozialpädagogin die 'Familie', die passen könnte, zusammen. Dann bleibt es den Eltern überlassen, ob Sie Oma oder Opa zustimmen. Eine Altersbegrenzung für die Enkel gibt es nicht. Interessierte Senioren können aber eine Altersklasse für den 'gewünschten' Enkel angeben.

Das Projekt Leihgroßeltern ist übrigens ein Teil des 'Mobilen Generationenhauses'. Dieses soll Alt und Jung in Möhringen stärker miteinander vernetzen.

Eltern und Großeltern, die sich anmelden oder informieren möchten, erreichen die Initiative Lebensraum Möhringen-Fasanenhof-Sonnenberg unter der Telefonnummer 0711/7194261.

Mit freundlicher Genehmigung von Möhringen Aktuell vom Oktober 2009